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Montag, 29. September 2014

Saisonabschluß - BaW-Cup Finale in Dettingen

Am Sonntag 28.09 wurde das Finale des BaWü-Cups in Dettingen, am Fuße der Burg Teck,ausgetragen. Für die meisten unserer Fahrer ging es noch darum, in der Gesamtwertung, die bisher erreichte Position unter den ersten drei zu verteidigen, oder noch zu erreichen. So lag Jonas Brost  in der Klasse U10 noch in Schlagdistanz zum Drittplatzierten. Mathis Mörsberger in U12 und Jan Vogt in U14 belegten Rang drei im Zwischenklassement. Johann Rumpf, Simone Vogt und Finn Ganz führten die Tabelle in ihren jeweiligen Klassen an.
Wirklich schön und auffällig - die neue Teambekleidung
 Bei herrlichem Spätsommerwetter startete der erste Durchgang pünktlich um 10.00 Uhr mit den Jüngsten. 187 Starter waren insgesamt gemeldet und bei besten Bedingungen stürzten sich die Athleten die Alte Bissinger Straße hinunter. Die Strecke, die sich in drei Teile untergliedern lässt, einen relativ flachen Startbereich, eine anspruchsvolle und steile Mittelsektion und einen erneut flachen Zielbereich, verlangte den Rennläufern ihr ganzes Können ab. Johann bekam an der Schlüsselstelle des Laufes, an der Vertikalen im Steilhang, einen Schlag auf den Schuh, konnte einen Sturz nur knapp vermeiden, musste aber das nächste Tor auslassen und wurde disqualifiziert. Ansonsten waren alle unsere Läufer im zweiten Lauf dabei.

Hendrik
Simone
 Auch der zweite Lauf konnte bei optimalen Bedingungen gestartet werden. Jonas und Finn belegten in der Klasse U10 die Plätze fünf und zwei. Mathis wurde in U12 vierter und Jan in U14 zweiter. Simone Vogt gewann erneut ihre Gruppe. 

Für die Gesamtwertung bedeutete dies folgendes:
  • Simone Vogt (Seniorinnen) Platz 1
  • Johann Rumpf (Senioren) Platz 1
  • Finn Ganz (U10) Platz 1
  • Jan Vogt (U14) Platz 2
  • Mathis Mörsberger (U12) Platz 4
  • Jonas Brost (U10) Platz 5
  • Hendrik van Nassau (U14) Platz 10
  • Leonie van Nassau (U10) Platz 16
In der Gesamtwertung belegt der SCM einen tollen 6. Platz unter 17 teilnehmenden Vereinen.

Johann
Nach dem Slalom wurde, auf dem benachbarten Verkehrsübungsgelände, der Skitty Cup ausgetragen. Hier war, als einziger Starter aus Mosbach, Jonas Brost am Start. Jonas vertrat unsere Farben wie immer ganz ausgezeichnet und gewann auch hier wieder dieses Geschicklichkeitsrennen.

Montag, 15. September 2014

WM Oberhundem - Highlight des Jahres

Vom 11. - 14. September fand der Saisonhöhepunkt des Jahres, die WM im Ski Inline Alpin, in Oberhundem im Sauerland statt. Auf dem Programm standen, der Riesenslalom, der Parallelslalom, der Teamwettbewerb und als krönender Abschluss der Slalom. Leider konnte unser Riesenslalom Weltmeister von 2012, Philip Jung seinen Titel nicht verteidigen, da sein Studium zur Zeit absolute Priorität genießt und er seinen Start in allen Disziplinen absagen musste. Somit war das Motto für unsere Starter eher das Olympische "Dabeisein ist alles". Aber nicht nur Läufer können Erfolge erringen auch Trainer sind an diesen Erfolgen maßgeblich beteiligt. An dieser Stelle soll nochmals darauf hingewiesen werden, dass unser Vereinstrainer Johann Rumpf nun seit einigen Jahren, neben den Läufern des SSV Landesverbandes, auch die Nationalmannschaft des deutschen Skiverbandes (DSV) betreut. Im Vorfeld der WM fand ein dreitägiges Trainingslager des DSV-Teams statt, in dem sich die Rennläufer nochmals intensiv auf die WM vorbereiteten.

Rennstrecke vom Gegenhang

Riesenslalom
Die WM startete donnerstags mit dem Riesenslalom. Die Strecke in Oberhundem ist das Pendant der Streif in Kitzbühel. Steil, spektakulär und herausfordernd für jeden Rennläufer. Am morgen wurde zuerst ein Training angeboten, das bei den herrschenden nassen Verhältnissen schon sehr spektakulär war. Von den ersten 20 gestarteten Teilnehmerinnen  kamen nur vier ins Ziel, die anderen mussten vorzeitig ihren Lauf beenden. Schon hier zeigte sich, dass die Strecke einer WM würdig sein würde, die Besten würden sich durchsetzen.


Zum Beginn des Rennens hatte es glücklicherweise abgetrocknet und für alle Rennläufer herrschten beste Bedingungen. Bei Spitzengeschwindigkeiten von ca. 70km/h entwickelten sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Herren sehr spannende Rennen. Am Ende siegten mit Ann Krystina Wanzke und Manuel Zörlein zwei deutsche Starter aus dem DSV Team. Bester Mosbacher wurde Jan Vogt Jahrgang 2000 als 28. Ein ganz tolles Ergebnis, da Jan einer der jüngsten im Felde ist. Johann schied nach einem sehr guten ersten Durchgang mit einem Torfehler im Zweiten leider aus.

Riesenslalom
Parallelslalom
Der Freitag stand im Zeichen der Show. Der Parallelslalom ist der Showact im Ski Inline. Spannende Rennen, enge Duelle, spektakuläre Stürze sowie Dramen und Erfolge standen auf dem Programm. In einem Qualifikationsdurchgang wurden zu Beginn des Rennens die 32 zeitschnellsten Damen und Herren gesucht, die dann anschließend im KO-Verfahren gegeneinander fahren sollten. Unsere Starter kamen mit dem ungewohnten Start aus der Startanlage, bei dem man bereits alles verlieren konnte, nicht ganz so gut zurecht und konnten sich leider nicht für die Finals qualifizieren. Trotzdem hatten alle ihren Spaß und genossen die Show. Mit Susanne Weber aus dem DSV Team, sowie Marco Walz standen erneut zwei Deutsche ganz oben auf dem Siegerpodest. Die Plätze belegten ebenfalls ausschließlich Starter des DSV Teams.

Startanlage

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Füße oder Händer vor
Teamwettbewerb
Am Samstagmorgen stand der Teamwettbewerb auf dem Programm. Sieben Nationen hatten gemeldet und bei nassen Bedingungen, mussten die Rennläufer all ihr Können aufbieten, um die anspruchsvolle Strecke sturzfrei bewältigen zu können. Deutschland, dass als hoher Favorit ins Rennen ging, konnte dieser Rolle gerecht werden und gewann überlegen vor den Mannschaften aus Lettland und Tschechien. Die Rennen zeigten aber, dass die Rennläufer unabhängig von ihrer Nationalität zu einer gemeinsamen Familie, der Ski Inline Familie gehören, in der Sportsgeist und Fairness einen sehr hohen Stellenwert haben.

Slalom
Der Höhepunkt der WM, die Königsdisziplin ist der Slalom, der am abschließenden Sonntag stattfand. Hier waren wieder Simone und Jan Vogt als Vertreter des SC Mosbachs am Start. Beide konnten sich für den zweiten Durchgang, das Finale der besten 50 Ski Inline Rennläufer der Welt qualifizieren, was bereits ein beachtlicher Erfolg ist. Simone wurde dann im Finale, als Älteste Starterin, sehr gute 42. Jan machte es noch ein bisschen besser und wurde Toller 33. Gewonnen haben, wie bereits im Riesenslalom, Ann Krystina Wanzke und Manuel Zörlein vom DSV Team.

Simone - Slalom

Fazit
Wir durften vier wundervolle Tage im Sauerland verbringen bei dem toller Sport geboten wurde, es zu wenigen Stürzen kam und kein Rennläufer ernstlich verletzt wurde. Die Erfolge für die Rennläufer des SCM beschränkten sich in diesem Jahr auf Achtungserfolge in einzelnen Disziplinen, aber der Nachwuchs ist vorhanden, sodass wir uns auf eine tolle Zukunft freuen dürfen. Zumal wir uns glücklich schätzen können, mit Johann Rumpf einen der besten Trainern der Welt in unseren Reihen zu haben. Seine Bilanz als Trainer dieser WM kann sich wahrlich sehen lassen, denn seine Schützlinge aus dem DSV Team haben 7 von 8 Titeln und 14 von 18 möglichen Medaillen errungen. Hierzu möchten wir ihm nochmals ausdrücklich gratulieren, eine ganz tolle Leistung Johann - CHAPEAU!

Copyright der Bilder: Martina Schleger und Kenji Takai

Finale Internationaler Inline Cup

Im Rahmen der WM in Oberhundem fand am Samstag 13.09 das Finale des Internationalen Inline Cups statt. In diesem Cup sind im Unterschied zur WM auch die Läufer der jüngeren Jahrgänge aus den Klassen U8, U10 und U12 startberechtigt. Somit war der SC Mosbach mit 5 Rennläufern, unter den 227 gemeldeten Startern, vertreten. 

Jan
  Als erster Mosbacher musste Finn Ganz den steilen und anspruchsvollen Kurs in Angriff nehmen. Er zeigte eine gewohnt gute Fahrt und setzte eine erste Richtzeit. Was Diese Wert sein sollte, mussten die nachfolgenden Starter der Klasse U10 zeigen. Als letzter dieser Klasse war Jonas Brost am Start, aber auch er konnte, mit der fünft besten Laufzeit, Finn nicht vom ersten Platz verdrängen. Jan Vogt in der Klasse U14 zeigte einen guten Lauf, war aber selbst nicht zufrieden und belegte im Zwischenklassement mit 0,09 sec Rückstand auf Platz zwei den vierten Platz. Seine Mutter Simone fuhr, wie kaum anders zu erwartend, in der Klasse Masters überlegene Bestzeit und hatte 1,3 sec Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Johann Rumpf hatte es in der Klasse Masters mit 11 Kontrahenten zu tun, die zum Großteil jünger sind, als sein eigener Sohn. Somit ist sein dritter Platz nach Durchgang eins nur mit einem Wort zu beschreiben - Respekt.

Johann
Im zweiten Durchgang wird in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses aus Durchgang eins gestartet. Somit war dieses mal Jonas der erste der sich in den Lauf stürzte. Er fuhr einen sehr guten Lauf und konnte sich insgesamt um einen Platz auf die vierte Position verbessern. Finn war als Letzter seiner Gruppe an der Reihe und brannte einen tollen Lauf in den Asphalt und gewann überleben mit 2,5 sec Vorsprung auf den Zweitplatzierten die Klasse U10. Jan fuhr erneut engagiert und konnte die drittbeste Laufzeit erreichen. Leider reichte es nicht um sich insgesamt zu verbessern. Er wurde undankbarer Vierter mit 0,13 sec Rückstand auf Platz 2 und nur 0,07 sec Rückstand auf Platz 3. Simone ließ nicht mehr anbrennen erreichte eine großartige Bestzeit und hatte am Ende über 4 sec. Vorsprung auf die Zweite. Johann fuhr im zweiten Durchgang etwas defensiver, da der Kurs stärker dreht als im ersten Durchgang. Leider verlor er zwei Plätze und wurde schlussendlich immer noch toller fünfter mit gerade einmal 4 Zehntel Rückstand auf Platz zwei.

Simone
Finn, der alle Rennen des Internationalen Inline Cups 2014 gewonnen hatte, konnte bereits zum zweiten Mal die Gesamtwertung in der Klasse U10 gewinnen. Vierter in dieser Klasse, mit nur 5 Punkten Rückstand auf die beiden Zweitplatzierten, wurde Jonas Brost. Simone, Jan und Johann, die jeweils das Rennen in München verpasst hatten erreichten immer noch sehr gute Platzierungen. Jan wurde in der Klasse U14 Vierter, Johann bei den Masters Dritter und Simone belegte ebenfalls bei den Masters, den zweiten Platz.

Finn
Am 28. September findet in Dettingen unter Teck das Finale des BaWü-Cups statt, wie gewohnt, werden wir an dieser Stelle berichten.

Montag, 1. September 2014

DSV Inline Cup Finale - Lützel am Rothaarsteig

Am Samstag 30.08.2014 stand eine Fahrt ins Sauerland zum Finale des DSV Inline Cups an. Der DSV Inline Cup ist für die Läufer der Klassen U14 und älter der wichtigste nationale Wettbewerb, bei dem eine Cup Wertung über mehrere Rennen ausgetragen wird. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Rennen aber in den Ferien statt fand, konnten nur drei Vertreter des SC Mosbach teilnehmen. Mit dabei waren Finn Ganz sowie Simone Vogt und Johann Rumpf. Neben dem bereits erwähnten DSV Rennen wurde noch zusätzlich ein Rennen im Rahmen des Westdeutschen Inline Cups ausgetragen. Somit lohnte es sich, auch diese weite Anreise auf sich zu nehmen.

Die ersten beiden Läufe fanden noch unter trockenen Bedingungen statt und unsere drei Athleten konnten mit jeweiliger Bestzeit in ihren Altersklassen den Grundstein für einen sehr erfolgreichen Tag legen. Wie schon so häufig in dieser Saison, wollte das Wetter aber nicht so recht zu den tollen Leistungen unseres Teams passen. Kurz vor Beginn des zweiten Wertungsdurchlaufs begann es zu regnen. Aber wieder einmal bewiesen alle, dass diese Bedingungen zwar schwierig sind aber keine unlösbare Herausforderung darstellen. Auch im zweiten Durchgang fuhren Finn, Simone und Johann Laufbestzeiten und gewannen somit ihre Altersklassen. Der Tag ging somit mit sechs Rennsiegen bestmöglich zu Ende.

In vierzehn Tagen steht nun die WM in Oberhundem auf dem Programm, wir freuen uns schon sehr darauf.